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Das Projekt „barrierefrei mobil“

Es hat einige Jahre gedauert, bevor unser Projekt laufen gelernt hat. Mit Unterstützung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg und des JobCenters haben sich viele beschäftigungssuchende Menschen einbringen können; sie haben Arbeitstechniken erlernt und gelernt, unsere Umwelt mit den Augen mobilitätseingeschränkter Mitmenschen zu sehen.

Mittlerweile unterstützt uns ein Stab festangestellter und ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Aufnahme und Beschreibung von Objekten.

Dank ihrer Hilfe sind wir zum Ansprechpartner für Informationen zur Barrierefreiheit und zur Erstellung von Wegbeschreibungen für Blinde und Sehbehinderte und für Wegbeschreibungen für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte geworden in Berlin.

Auch erreichen uns immer mehr Anfragen bundesweit von Berlinbesuchern, die ihren Aufenthalt planen und auf barrierefreie Nutzbarkeit und Auffindbarkeit angewiesen sind. Diese Planungen können wir oftmals, trotz unserer begrenzten Personalressourcen, unterstützen. Auch wenn die vielzitierten Bemühungen zur Inklusion dahin gehen müssen, die Umwelt an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen (und nicht umgekehrt behinderte Menschen lediglich in bestehende Strukturen zu integrieren) , so wird dies noch ein langer Weg sein. Darum betrachten wir den Ist-Zustand der jeweiligen Objekte und beschreiben ihn hinsichtlich Nutzbarkeit und Auffindbarkeit. Unsere "Wegbeschreibungen für Blinde und Sehbehinderte" und "Wegbeschreibungen für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte" sollen dazu dienen, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen selbstbestimmt zu ihrem Ziel zu führen.

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